Eine korrekte Kalibrierung des Messgeräts ist für eine echte Messung der abgegebenen Flüssigkeitsmenge erforderlich.
Ein Messgerät muss per Definition die Flüssigkeitsmenge messen - und summieren -, die es durchströmt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei den Flüssigkeiten um Diesel oder Benzin oder um Öle und Schmiermittel mit höherer oder niedrigerer Viskosität handelt.
Daher die Notwendigkeit einer möglichst genauen Messung unter Berücksichtigung der auf dem technischen Datenblatt des Geräts selbst angegebenen Genauigkeit. Um dies zu erreichen, müssen Sie Ihr Messgerät korrekt kalibrieren. Und gegebenenfalls regelmäßig Überprüfungen und Neukalibrierungen durchführen. Korrosion, Verunreinigungen der Flüssigkeit und die Verwendung selbst sind Variablen, die im Laufe der Zeit selbst bei den widerstandsfähigsten Durchflussmessern Verschleiß verursachen und eine Kalibrierung erforderlich machen, um genaue Messungen zu gewährleisten. Gemäß dem Internationalen Vokabular der Metrologie ist die Kalibrierung
„ein Vorgang, der unter festgelegten Bedingungen erstens eine Beziehung zwischen den von Messnormen bereitgestellten Mengenwerten mit Messunsicherheiten und entsprechenden Anzeigen mit zugehörigen Messunsicherheiten herstellt und zweitens diese Informationen verwendet, um eine Beziehung für den Erhalt eines Messergebnisses von einer Anzeige herzustellen".
Dies sind einige Tipps für alle Messgeräte, bei denen wir Ihnen empfehlen, sich daran zu halten.
1. IMMER KALIBRIEREN
Selbst wenn das Messgerät bereits vom Hersteller kalibriert ist (PIUSI kalibriert alle seine Messgeräte während der Produktions- und Testphase), raten wir dazu, es erneut zu kalibrieren. Der Grund dafür ist, dass sich der Zähler an die realen Betriebsbedingungen anpassen muss: Temperatur, Anlage, Flüssigkeit.
2. LUFT?
Um sicher zu sein, dass das Messgerät nicht die Luft gezählt hat, die im System vorhanden sein und durch das Gerät geflossen sein könnte, empfehlen wir immer, die Luft aus dem System abzulassen und ein gutes Fußventil auf der Saugseite zu verwenden.
3. ZUERST INSTALLATION, DANN KALIBRIERUNG
Die Kalibrierung ist ein Verfahren, das erst durchgeführt werden muss, nachdem das Dispenssystem vollständig installiert ist, nicht vorher. Denn alle Komponenten des Systems wirken sich direkt auf den Transfer selbst aus: die Leitungslänge, das Vorhandensein oder Fehlen eines Filters, die Temperatur... dies sind alles Variablen, die das Ergebnis verändern können. Daher ist die Regel einfach: zuerst die Installation, dann die Kalibrierung.
4. TEMPERATUR: FREUND ODER FEIND?
Enorme Temperaturschwankungen, vor allem in der Sommer-/Winterpassage und umgekehrt, haben durch Einwirkung auf die Flüssigkeit selbst (die z.B. mehr oder weniger zähflüssig wird) einen erheblichen Einfluss auf die Endzählung. Aus diesem Grund ist es gut, immer dann eine Rekalibrierung vorzunehmen, wenn es eine signifikante thermische Veränderung gibt.
5. JEDE FLÜSSIGKEIT HAT SEINE EIGENE KALIBRIERUNG
Die Kalibrierung muss mit der gleichen Flüssigkeit durchgeführt werden, die während des Transfervorgangs verwendet wird; es ist nicht möglich, einen Durchflussmesser mit Öl zu kalibrieren, der mit Diesel verwendet wird.
6. GRADUIERTER BEHÄLTER: IHR VERBÜNDETER
Wie viel Flüssigkeit muss dosiert werden, um eine korrekte Kalibrierung zu erhalten? Es gibt keine allgemeingültige Antwort. Sicherlich ist es notwendig, eine angemessene Menge an Flüssigkeit zu verwenden, abhängig von der abzugebenden Flüssigkeit. Wir empfehlen, immer einen 20-Liter-Messbehälter zu verwenden, in den die Flüssigkeit während des Kalibriervorgangs abgegeben wird. Wenn es sich um Diesel handelt, schlagen wir vor, die gesamten 20 Liter abzugeben. Wenn es sich um ein Öl handelt, sollten 5 Liter ausreichen.
Die obigen Angaben sind als Ratschläge für die Kalibrierung zu betrachten. Die technischen Produkthandbücher - die online veröffentlicht werden und in allen Paketen enthalten sind - und die Online-Video-Tutorials sind für alle technischen Angaben und Vorgänge gültig.